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Workshops & Seminare

Alle Workshops und Seminare sind über den Ticket-Shop der Messe Wels buchbar.

Tickets sind schon jetzt buchbar, die Abendveranstaltung und Workshops können ab Mitte Jänner gebucht werden.

Freitag, 13. Februar 2026 

Hygiene- und Qualitätsseminar

Ziel des Kurses ist eine Steigerung des Absatzes von österreichischem Honig durch die Sicherung eines hohen Qualitätsstandards, der zu mehr Vertrauen beim Kunden führt.


Inhalte:

  • Gute Hygienepraxis vom Bienenstand bis ins Honigglas

  • Gesetzliche Regelungen - LMSVG

  • Produktqualität
     

Jeder der Lebensmittel in den Verkehr bringt, ist verpflichtet ein Hygieneseminar zu absolvieren bzw. das Seminar aufzufrischen.

Susanne Wimmer

Susanne Wimmer

leitet das Labor "Bienenprodukte und -gesundheit" des OÖ Landesverbands für Bienenzucht und leistet neben ihrer Vortragstätigkeit auch Öffentlichkeitsarbeit. Zudem ist sie Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der deutschsprachigen Fachberater für Imkerei und berät Imker und Imkerinnen zu Qualitätsfragen im Bereich der Honigproduktion und Etikettierung.

Freitag, 13.02.2026,

09:00 - 12:30, Raum 4 . 2. OG

Preis: € 50,00

für ÖEIB -Mitglieder gratis

Varroaseminar 3.0

Mit dem  Varroaseminar 3.0 hoffen wir, alle Imkerinnen und Imker bei der erfolgreichen Bekämpfung der Varroa Milbe bestmöglich zu unterstützen. Das Seminar bringteuer Wissen auf den neuesten Stand . Zusätzlich bringt die Teilnahme am Seminar bei Förderungen einen erhöhten Fördersatz.

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WL IM Thomas Renner

ist seit 2020 Geschäftsführer des Imkerhofs Salzburg und übernimmt dort auch die Fachberatung. Er ist bereits mit der Imkerei aufgewachsen, schon sein Opa war Imker. Außerdem ist er Obmann des Imkervereins Schneegattern und seit 1999 Rettungssanitäter beim Roten Kreuz.

Freitag, 13.02.2026,

14:00 - 17:30, Raum 4 . 2. OG

Preis: € 50,00

für ÖEIB -Mitglieder gratis

Botschaften und Bilderwelten für die österreichweite Honigmarketing-Kampagne

Die im September begonnene Kampagne für österreichischen Honig ist erfolgreich angelaufen. Nun soll es weitergehen. In diesem Workshop definieren wir anhand der wichtigen Themen Botschaften und Bilderwelten für die kommenden Monate.

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BA David Obererlacher

David Obererlacher ist Kommunikationsstratege, Kampagnenmanager und externer Pressesprecher mit 18 Jahren Branchenerfahrung.

https://kommunikation.cx/

Freitag, 13.02.2026,

14:00 - 18:00, Raum 1, 1. OG

Zugänglich nur für ÖEIB-Mitglieder, Anmeldung bitte per Mail

Samstag, 14. Februar 2026 

Einführung in die wesensgemäße Bienenhaltung

Naturwabenbau, Vermehrung aus dem Schwarmtrieb, Unversehrtheit des Brutnests und viele andere Aspekte unterscheiden die wesensgemäße Bienenhaltung nach den demeter Richtlinien von den generell gelehrten Betriebsweisen.

 

Wir werfen einen ersten Blick darauf!

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Mag. Wolfgang Schmidt

Mag. Wolfgang Schmidt studierte Handelswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien und war anschließend im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit in Lateinamerika tätig. Nach der Geschäftsführung zweier Industriebetriebe in der Lebensmittelproduktion baute er vor rund zwölf Jahren eine Demeter-Imkerei im Vollerwerb auf. Aktuell entwickelt er eine Hofgemeinschaft rund um die Imkerei, die sich verschiedenen Bereichen der ökologischen Landwirtschaft widmet.

www.apis-z.at

Samstag, 14.02.2026,

10:00 - 12:00, Raum 1, 1. OG

Preis: € 20,00

Imkern 4.0 - Selektion und Wabenhonigproduktion in Einem, plus Marketing für Imkereibetriebe

Neue Aufgaben - neue Chancen: Ein Workshop von und mit Lutz Eggert

 

Varroaresistente Bienen und Honig für 60€ das Kilogramm? Noch nicht "State of the Art“ in 2026. Erste Versuchsballons zeigen, dass, in einer den Umständen angepassten Denkweise im Umgang mit den Bienen und in einer gesunden Selbstwertschätzung des Imkers, ein großes Potential erwächst. Imkerei im 21. Jahrhundert geht weit über die Honigproduktion hinaus und muss, um nachwuchsfähig zu bleiben, auch jungen Menschen eine Perspektive aufzeigen. 

 

Unsere Bienen sind mit ihrer Arbeit gleichzeitig Botschafter und Detektoren für die Umwelt. Das Monitoring der Lebensräume des Menschen und der dazugehörige Informationsfluss sind enorm wertvoll und sollten standartisiert eine monetäre Einbindung in das Imkergeschäft erhalten. Die stattfindende Entkopplung der Verbraucher von den Ursprüngen der Lebensmittel kann durchaus mittels einer wertschätzenden Honigpreisfindung wieder korrigiert werden und ein Bewusstsein für echten, nachhaltigen Konsum schaffen. Unsere Arbeit als Imker, unsere Bienen und die Produkte und Informationen, die hier entstehen, bieten die beste Vorraussetzung dazu. 

 

Das neue Update des wandernden Workshops basiert auf den Vorträgen „Die 5 Säulen der Varroaresistenz“ - „Wabenhonig erfolgreich produzieren und verkaufen“ und „Marketing in der Imkerei“ und setzt im speziellen hier den Fokus auf die Wabenhonigproduktion und das Marketing dazu.

Lutz Eggert

Lutz Eggert

ist seit 2008 Berufsimker mit Spezialisierung auf Königinnenzucht-und Vermehrung.  Er organisiert und betreut ein europaweites Netzwerk zur Selektion seiner genetischen Bibliothek vor allem in Hinsicht auf Reduktion von Medikamenteneinsatz bis zur Behandlungsfreiheit einzelner Bienenstände bei Ertragserhalt und Sicherung des Tierwohls. Lutz Eggert wohnt in Jena (D) und betreibt zusammen mit Kollegen die Anpaarungszone Hohenwieschendorf (Wismar) und die Belegstellen Gelm (Buckfast NordOst) auf der Insel Rügen. Er wirkt weiterhin als Autor, hält Workshops und Vorträge zu seinem Spezialgebiet. Für seinen Weimarer Nadelstempel zur Ermittlung des Bruthygienewertes erhielt er auf der Apimondia 2022 eine Auszeichnung in der Challenge „Best Innovation”.

 www.pin-test.com

Samstag, 14.02.2026,

09:45 - 13:00, Raum 5, 2. OG

Preis: 30,00

Erfolgreiche Nutzung der Waldtracht

In diesem Kurs gibt Imkermeister Christoph Koch praxisnahe Einblicke in die erfolgreiche Nutzung der Waldtracht. Aufbauend auf seiner jahrzehntelangen Erfahrung als Erwerbsimker aus dem Schwarzwald vermittelt er fundiertes Wissen über die wichtigsten Honigtauerzeuger im Wald.

Im Mittelpunkt stehen das Erkennen und Bestimmen der relevanten Honigtau liefernden Insekten, ihr Vorkommen in unterschiedlichen Waldtypen sowie Methoden zur Einschätzung ihrer Populationsentwicklung. Die Teilnehmenden lernen, wie sie anhand von Umweltfaktoren, Baumarten und Befallsbildern abschätzen können, ob mit einer aussichtsreichen Waldtracht zu rechnen ist.

Der Kurs richtet sich an Imkerinnen und Imker, die ihr Verständnis für Waldtracht vertiefen und ihre Erträge gezielt planen möchten. Ziel ist es, die eigenen Beobachtungen im Wald besser einordnen zu können und fundierte Entscheidungen für Standortwahl und Trachtnutzung zu treffen.

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Imkermeister Christoph Koch

Imkermeister Christoph Koch stammt aus einer traditionsreichen Imkerfamilie aus dem Schwarzwald. Seit 1980 ist er als selbständiger Erwerbsimker tätig und verfügt damit über jahrzehntelange praktische Erfahrung in der professionellen Bienenhaltung. Neben seiner imkerlichen Tätigkeit engagierte er sich auch auf Verbandsebene und war ehemaliger Vizepräsident des Deutschen Berufs- und Erwerbsimkerbundes (DBIB). Sein beruflicher Werdegang steht für fundiertes Fachwissen, langjährige Praxis und ein starkes Engagement für die Interessen der Erwerbsimkerei.

Samstag, 14.02.2026,

09:45 - 13:00, Raum 2, 1. OG

Preis: 20,00

Recht für Imker:innen

Die erfolgreiche Reihe wird fortgesetzt.  Folgende Themenschwerpunkte werden von unseren Fachexperten behandelt:

  • "Der Böse ist immer der Nachbar" und aktuelle Themen - Dr. Ernst Brandl
     

  • Steuerrecht für Imker:innen: Es ist ein Irrglaube, dass für ImkerInnen steuerrechtliche Verpflichtungen ohnehin erst ab dem 50. Bienenvolk entstehen können; dies kann vielmehr schon mit der Bewirtschaftung des 1. Bienenvolks zum Thema werden. Somit ist ein Mindestmaß an steuerlicher Rechtskenntnis für alle ImkerInnen unerlässlich. - Dr. Ina Kerschner 
     

  • Gewerberecht für Imker:innen - Ing. Mag. Leo Schalhas

Ernst Brandl

Dr. Ernst Brandl

Der Autor von „Recht für Imker“ ist Mitbegründer der Rechtsanwaltskanzlei Brandl & Talos. Durch sein 2009 gegründetes Projekt „MIELO – reclaiming nature“ engagiert er sich für nachhaltige Landwirtschaft, bienenfreundliche Imkerei und Schutz der Artenvielfalt. Der ehemalige Vizepräsident des ÖEIB setzt sich bis heute für die österreichischen Imker:innen ein und unterstützt den Vorstand tatkräftig in juristischen Belangen. Seit Dezember 2025 ist er gerichtlich beeideter Sachverständige

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Dr. Ina Kerschner

Fachexpertin in der Zentralen Fachstelle (BMF), zuständig für Internationales Steuerrecht. In Ihrer Freizeit ist sie als Hobby-Imkerin bei ihren Bienen aktiv und widmet sich daher gerne auch den damit verbundenen steuerrechtlichen Fragestellungen.

Leo Schalhas

Ing. Mag. Leo Schalhas

ist Experte für Gewerberecht und Leiter der Abteilung Anlagerecht sowie der
Gruppe Wirtschaft, Sport und Tourismus (WST) bei Amt der NÖ Landesregierung.
Neben seiner Arbeit ist er begeisterter Zeidler-Imker.

Samstag, 14.02.2026,

13:00 - 15:30, Raum2, 1. OG

Preis: € 30,00

Mobile Storytelling für Imker:innen

Lernen Sie, wie Sie nur mit Ihrem Smartphone in einfachen Schritten Ihr Online-Marketing und Ihren Social Media-Auftritt verbessern.  

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Nina Kraml

Social Media-Expertin und Brand-Managerin eines führenden österreichischen Weinhändlers

Samstag, 14.02.2026,

13:30 - 15:30, Raum 1, 1. OG

Preis: € 15,00

Der gute Aufstellplatz

Geomantische Kriterien verbessern die Vitalität der Honigbienen

Die Bedeutung geomantischer Einflüsse wie Bodenspannungen, Störzonen oder sogenannte Kraftplätze wird häufig als parawissenschaftlich bezeichnet und in den Bereich der Esoterik verwiesen – doch Wildtiere wie Waldameisen und Honigbienen lassen sich nicht täuschen.

Ob der Einfluss dieser Faktoren groß oder klein ist, sei dahingestellt – doch die bewusste Beachtung geomantischer Gegebenheiten kann, richtig interpretiert, eine wertvolle Unterstützung für die Bienenvitalität in diesen herausfordernden Zeiten darstellen.

Der physikalische Nachweis solcher Spannungen ist derzeit technisch nicht möglich, da die zugrunde liegende Energieform bislang weder benannt noch messbar ist. Unsere Natur birgt hier noch viele Geheimnisse.

Trotz fehlender Messgeräte zeigen zahlreiche Beobachtungen und Versuche an meinen eigenen Bienenvölkern die positiven Auswirkungen einer geomantisch abgestimmten Standortwahl.

Ziel meines Vortrages bzw. Kurses ist es, diese Erkenntnisse einem fachkundigen und interessierten Publikum näherzubringen.

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Imkermeister Hans Rindberger

betreibt eine Bio-Imkerei in Zell am Moos, OÖ mit über 150 Bienenvölkern. Er ist stellvertretender Bundesreferent für Ökologische Bienenhaltung des Österreichischen Imkerbundes.

Samstag, 14.02.2026,

14:00 - 15:30, Saal 5, 2. OG

Preis: € 15,00

Biotechnische Varroabekämpfung

Teil 1: Erfahrungen mit der biotechnischen Varroabekämpfung - Prof. Krysztof Olszewski

Wissen, das in den Workshops vermittelt wird, stammt sowohl aus seiner eigenen Praxis als auch aus dem Austausch von Erfahrungen mit anderen Imkern. Die meisten seiner eigenen praktischen Erfahrungen im Bereich der Anwendung biotechnischer Methoden zur Bekämpfung der Varroose hat er in der Region Lublin (im Osten Polens, an der Grenze zur Ukraine) gesammelt, insbesondere im Bienenstand der Naturwissenschaftlichen Universität Lublin, an der er als wissenschaftlich-didaktischer Mitarbeiter tätig ist.

Mit dem Beginn des 21. Jahrhunderts erlebte sowohl in Polen als auch in Europa die Idee der Brutunterbrechung eine Renaissance, wobei das am weitesten verbreitete und häufigste Werkzeug zu diesem Zweck der Chmara-Isolator war. Vor etwa zehn Jahren, als in Polen die Vorteile der Brutpause durch den Chmara-Isolator immer intensiver diskutiert wurden, stellte er fest, dass diese Methode sich in der Tat als nützlich erweisen könnte, besonders bei den wachsenden Problemen mit der Varroa-Kontrolle und den Auswirkungen des Klimawandels. Gegenwärtig steht eine wesentlich größere Auswahl an Optionen als der Chmara-Isolator zur Verfügung. Dies ist sehr wichtig, denn da biotechnische Methoden arbeitsintensiver sind als konventionelle Methoden, sollte das verwendete Werkzeug so universell und praktisch wie möglich sein, um die Arbeitszeit auf ein Minimum zu reduzieren.

Obwohl die biotechnologischen Methoden an sich nicht neu sind, hat ihre breitere praktische Anwendung erst relativ kürzlich begonnen und ist noch nicht weit verbreitet. Dieser Umstand, zusammen mit der sehr unterschiedlichen Spezifik der Imkerei, wird sicherlich dazu führen, dass die vermittelten Methoden immer wieder modifiziert werden, um sie bestmöglich an die Bedingungen der jeweiligen Imkerei anzupassen.

Teil 2: Der Einfluss biotechnischer Methoden auf die Immunitätsparameter von Bienen - Prof. Aneta Strachecka

Im Workshop möchte sie die Ursachen für den Rückgang der Bienenimmunität diskutieren, insbesondere die Mechanismen der Anpassungsstrategien von Varroa destructor an Veränderungen in der Bienenhaltung und der Umwelt. Kontinuierlich verbesserte biotechnische Methoden, die lange Zeit als Alternative zur Varroabekämpfung galten, werden heute zu einer Notwendigkeit (diesen Abschnitt wird Professor Olszewski diskutieren). Viele Imker sind sich jedoch der Effekte, die biotechnische Methoden in Bienenvölkern erzielen können, und der erheblichen Auswirkungen auf die Physiologie und Immunität der Bienen nicht bewusst. Das Schlüsselgewebe für diese Immunität ist der Fettkörper der Bienen, der für die Synthese von Immunproteinen, die Energieproduktion (z. B. für den Flug) und auch die Entgiftung verantwortlich ist. Imker beeinflussen das Potenzial dieses Gewebes und seine Funktionalität durch eine rationale Bienenhaltung (einschließlich Biotechnik).

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Prof. Dr. hab. Aneta Strachecka

ist Leiterin der Abteilung für Ökophysiologie und experimentelle Biologie von Wirbellosen an der Universität für Naturwissenschaften in Lublin. Seit 2023 ist sie Professorin mit Spezialgebiet Bienenimmunität. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf den Auswirkungen verschiedener Umweltfaktoren, darunter anthropogener (z. B. Umweltverschmutzung, Pestizide) und biologischer (z. B. Krankheitserreger), auf die Immunität und Physiologie von Honigbienen. Sie hat zahlreiche Labormethoden entwickelt, die unter anderem die Analyse von Bienenfettkörpern in Beziehung auf morphologische und biochemische Veränderungen ermöglichen. Darüber hinaus erforscht sie die Biologie von Bienenvölkern, Biostimulanzien zur Stärkung der Bienenimmunität und den Einsatz von KI-Tools zur Verbesserung des Bienenbestandsmanagements.

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Prof. Krysztof Olszewski

ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent am Lehranstalt für Bienenkunde an der Universität für Naturwissenschaften in Lublin. Im Jahr 2023 wurde ihm der wissenschaftliche Titel Professor der Agrarwissenschaften in der Disziplin Tierzucht und Fischerei verliehen. Absolvent der Imkerschule in Pszczela Wola sowie der Landwirtschaftlichen Akademie in Lublin. Sein wissenschaftliches Interesse gilt der Honigbiene. Er beschäftigt sich mit der Erforschung ihrer Biologie, ausgewählter Aspekte der Parasitologie sowie der Weiterentwicklung von Haltungs- und Zuchtmethoden. In seiner Forschung legt er besonderen Wert auf den praktischen Nutzen für die moderne Imkerei. Er leitet das polnische Team für biotechnische Varroabekämpfung im Rahmen der Bewegung Varroaresistenz 2033 Polen.

Samstag, 14.02.2026,

10:00 - 13:00, Raum 4, 2. OG

Preis: 30,00

Sonntag, 15. Februar 2026 

Biotechnische Varroabekämpfung

Teil 1: Erfahrungen mit der biotechnischen Varroabekämpfung - Prof. Krysztof Olszewski

Wissen, das in den Workshops vermittelt wird, stammt sowohl aus seiner eigenen Praxis als auch aus dem Austausch von Erfahrungen mit anderen Imkern. Die meisten seiner eigenen praktischen Erfahrungen im Bereich der Anwendung biotechnischer Methoden zur Bekämpfung der Varroose hat er in der Region Lublin (im Osten Polens, an der Grenze zur Ukraine) gesammelt, insbesondere im Bienenstand der Naturwissenschaftlichen Universität Lublin, an der er als wissenschaftlich-didaktischer Mitarbeiter tätig ist.

Mit dem Beginn des 21. Jahrhunderts erlebte sowohl in Polen als auch in Europa die Idee der Brutunterbrechung eine Renaissance, wobei das am weitesten verbreitete und häufigste Werkzeug zu diesem Zweck der Chmara-Isolator war. Vor etwa zehn Jahren, als in Polen die Vorteile der Brutpause durch den Chmara-Isolator immer intensiver diskutiert wurden, stellte er fest, dass diese Methode sich in der Tat als nützlich erweisen könnte, besonders bei den wachsenden Problemen mit der Varroa-Kontrolle und den Auswirkungen des Klimawandels. Gegenwärtig steht eine wesentlich größere Auswahl an Optionen als der Chmara-Isolator zur Verfügung. Dies ist sehr wichtig, denn da biotechnische Methoden arbeitsintensiver sind als konventionelle Methoden, sollte das verwendete Werkzeug so universell und praktisch wie möglich sein, um die Arbeitszeit auf ein Minimum zu reduzieren.

Obwohl die biotechnologischen Methoden an sich nicht neu sind, hat ihre breitere praktische Anwendung erst relativ kürzlich begonnen und ist noch nicht weit verbreitet. Dieser Umstand, zusammen mit der sehr unterschiedlichen Spezifik der Imkerei, wird sicherlich dazu führen, dass die vermittelten Methoden immer wieder modifiziert werden, um sie bestmöglich an die Bedingungen der jeweiligen Imkerei anzupassen.

Teil 2: Der Einfluss biotechnischer Methoden auf die Immunitätsparameter von Bienen - Prof. Aneta Strachecka

Im Workshop möchte sie die Ursachen für den Rückgang der Bienenimmunität diskutieren, insbesondere die Mechanismen der Anpassungsstrategien von Varroa destructor an Veränderungen in der Bienenhaltung und der Umwelt. Kontinuierlich verbesserte biotechnische Methoden, die lange Zeit als Alternative zur Varroabekämpfung galten, werden heute zu einer Notwendigkeit (diesen Abschnitt wird Professor Olszewski diskutieren). Viele Imker sind sich jedoch der Effekte, die biotechnische Methoden in Bienenvölkern erzielen können, und der erheblichen Auswirkungen auf die Physiologie und Immunität der Bienen nicht bewusst. Das Schlüsselgewebe für diese Immunität ist der Fettkörper der Bienen, der für die Synthese von Immunproteinen, die Energieproduktion (z. B. für den Flug) und auch die Entgiftung verantwortlich ist. Imker beeinflussen das Potenzial dieses Gewebes und seine Funktionalität durch eine rationale Bienenhaltung (einschließlich Biotechnik).

Aneta Strachecka.jpg

Prof. Dr. hab. Aneta Strachecka

ist Leiterin der Abteilung für Ökophysiologie und experimentelle Biologie von Wirbellosen an der Universität für Naturwissenschaften in Lublin. Seit 2023 ist sie Professorin mit Spezialgebiet Bienenimmunität. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf den Auswirkungen verschiedener Umweltfaktoren, darunter anthropogener (z. B. Umweltverschmutzung, Pestizide) und biologischer (z. B. Krankheitserreger), auf die Immunität und Physiologie von Honigbienen. Sie hat zahlreiche Labormethoden entwickelt, die unter anderem die Analyse von Bienenfettkörpern in Beziehung auf morphologische und biochemische Veränderungen ermöglichen. Darüber hinaus erforscht sie die Biologie von Bienenvölkern, Biostimulanzien zur Stärkung der Bienenimmunität und den Einsatz von KI-Tools zur Verbesserung des Bienenbestandsmanagements.

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Prof. Krysztof Olszewski

ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent am Lehranstalt für Bienenkunde an der Universität für Naturwissenschaften in Lublin. Im Jahr 2023 wurde ihm der wissenschaftliche Titel Professor der Agrarwissenschaften in der Disziplin Tierzucht und Fischerei verliehen. Absolvent der Imkerschule in Pszczela Wola sowie der Landwirtschaftlichen Akademie in Lublin. Sein wissenschaftliches Interesse gilt der Honigbiene. Er beschäftigt sich mit der Erforschung ihrer Biologie, ausgewählter Aspekte der Parasitologie sowie der Weiterentwicklung von Haltungs- und Zuchtmethoden. In seiner Forschung legt er besonderen Wert auf den praktischen Nutzen für die moderne Imkerei. Er leitet das polnische Team für biotechnische Varroabekämpfung im Rahmen der Bewegung Varroaresistenz 2033 Polen.

Samstag, 14.02.2026,

10:00 - 13:00, Raum 4, 2. OG

Preis: 30,00

Qualität und Vielfalt bei Bienenprodukten

Realität, Herausforderung und Zukunftsperspektiven in der Imkerei.

  • Volle bis übervolle Lager in der Produktion

  • Offene Grenzen – Welthandel – aktuelle Situation - Warenfluss

  • Inlandsware vs. Importierte Ware

  • Regionalität

Bei diesem Workshop wird auf diese Thematik eingegangen und Möglichkeiten der Produktionsschritte rhetorisch sowie praktisch dargestellt. Wir erzeugen gemeinsam hochwertige Spezialprodukte für uns und unsere Bevölkerung.

Anton Reitinger

Toni Reitinger

Imkermeister Anton Reitinger ist Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Apitherapie und setzt sich seit Jahrzenten für die Verwendung aller Bienenprodukte in der Naturheilkunde ein.

Samstag, 15.02.2025,

10:30 - 12:00, Saal 1, 1. OG

Preis: € 20,00

CSI: Honigverfälschung - Nachweismöglichkeiten im Labor

Die Authentizität (Echtheit und Herkunft) von Honigen kann mit einer Vielzahl an Analysetechniken geprüft werden. In diesem Vortrag werden verschiedene Techniken (NMR, Isotopenanalytik, DNA, …) vorgestellt. Anhand von Praxisbeispielen wird das Potential dieser Methoden dargestellt.

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DI Verena Peterseil

leitet die Abteilung Lebensmittelanalytik Linz der Agentur für Ernährungssicherheit (AGES)

Sonntag, 16.02.2025,

10:00 - 11:30, Saal 2, 1. OG

Preis: 10,00

Resistenzzucht AT-2 - Grundlagen und Ergebnisse

Sie tragen gemeinsam die Ergebnisse der Züchtergruppe AT-2  zur Varroa-Resistenzzucht vor und informieren darüber wie sich die Resistenzzucht in Zukunft weiter entwickeln wird.

Anselm Putz

IM Anselm Putz

ist ein Urgestein in der österreichischen Züchterszene und setzt sich schon seit geraumer Zeit mit dem Thema Varroa-Resistenz auseinander.

Stefan Mandl

DI Dr. Stefan Mandl

ist Biologe, Königinnenzüchter und der größe BIO-Imker Europas. Als ehemaliger Präsident des Österreichischen Erwerbsimkerbunds setzt er sich immer noch für die MItglieder ein und unterstützt den Vorstand wo er kann.

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Dr. Christian Wurm

ist Doktor der Biologie und hat sich auch mit Herz und Seele der Königinnenzucht verschrieben.

Sonntag, 15.02.2026,

09:30 - 12:00, Saal 1, 1. OG

Preis: gratis

Gesunde Bienen mit Hyperthermie - 15 Jahre Erfahrungen mit der
Wärmebehandlung gegen die Varroa-Milbe

Im Vortrag wird die praktische Anwendung der Hyperthermie gegen die Varroa-Milbe gezeigt. 
Wie oft macht man das in einer Bienensaison?
Wie geht man konkret vor, wenn man eine größere Anzahl an Bienenvölkern zu behandeln hat? 
Welche Vorteile ergeben sich aus der chemiefreien Behandlung? 
Im Vortrag werden Antworten auf die Fragen gegeben und die Vorgangsweise anschaulich erklärt.
Zudem gibt es Zeit eigene Frage zu stellen. (Firmen-Vorstellung)

Wolfgang Wimmer

 Dr. Wolfgang Wimmer

imkert mit ca. 20 Völkern in Wien

Thomas Klepp

Thomas Klepp

imkert mit ca. 50 Völkern im Waldviertel

​Beide arbeiten seit Jahren als Bio-Imker mit der Hyperthermie, beiden ist es ein großes Anliegen keine Chemie in den Bienenvölkern zu verwenden.

Samstag, 15.02.2025,

14:00 - 15:00, Saal 6, 2. OG

Preis: gratis

Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

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55. Fachtagung 

14. + 15. + 16. Februar 2025, Messe Wels
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